Was tun nach der Verlobung? 10 erste Schritte für eure Hochzeitsplanung

Die Verlobung ist frisch, der Ring funkelt und plötzlich steht ein neues Thema im Raum: Die Hochzeitsplanung.
Viele Paare fragen sich jetzt:
Was sollten wir jetzt, nach der Verlobung, als Erstes tun?
Was ist wirklich wichtig und was kann warten?
Genau darum geht es in diesem Beitrag. Hier findest du 10 Dinge, die ihr direkt nach der Verlobung tun solltet, um entspannt, klar und ohne unnötigen Stress in eure Hochzeitsplanung zu starten.
1. Genießt eure Verlobung bewusst
Bevor ihr euch mit Hochzeitsplanung, Checklisten oder Pinterest beschäftigt, nehmt euch Zeit für euch. Feiert eure Verlobung:
- bei einem gemeinsamen Abendessen
- mit einem Wochenendtrip
- oder ganz ruhig zu Hause
Diese erste Phase nach der Verlobung ist einmalig und sie legt emotional den Grundstein für alles, was kommt.
2. Erzählt Familie und Freunden von eurer Verlobung
Überlegt gemeinsam, wie und wann ihr eure Verlobung bekannt geben möchtet.
Ob persönlich, telefonisch oder mit einer kleinen Feier. Es gibt kein richtig oder falsch. Wichtig ist nur, dass es sich für euch stimmig anfühlt. Denn was gibt es schöneres, als geteilte Freude? Es ist einfach ein unglaublich tolles Gefühl, wenn ihr die Vorfreude auf euren grossen Tag miteinander teilen könnt.
3. Sprecht über eure Wünsche für die Hochzeit
Noch bevor ihr konkrete Hochzeitsdetails plant: Taucht euch aus, über eure Vorstellungen, Ideen, Wünsche und Werte:
- Wie soll sich unser Hochzeitstag anfühlen?
- Möchten wir eher groß feiern oder im kleinen Kreis?
- Welche Momente sind uns besonders wichtig?
Diese Gespräche helfen euch später enorm bei allen Entscheidungen, von der Locationwahl bis zur Hochzeitsfotografie.
4. Setzt klare Prioritäten für eure Hochzeitsplanung
Nicht alles ist gleich wichtig. Fragt euch deshalb früh:
- Was darf auf unserer Hochzeit auf keinen Fall fehlen?
- Worauf legen wir besonders viel Wert?
- Wo sind wir kompromissbereit und wo nicht?
Typische Prioritäten vieler Paare sind:
- Entspannte Atmosphäre
- Feines Essen
- Zeit miteinander
- Echte, ungestellte Momente
Wenn euch diese Aspekte wichtig sind, gilt in den meisten Fällen: Weniger ist mehr. Überladet euren Hochzeitstag also nicht mit zu vielen Programmpunkten und entscheidet euch für Dienstleistungen, die zur gewünschten Stimmung beitragen und von hoher Qualität sind. Auf euren Fotos werdet ihr eure Entscheidungen wiederfinden können.
5. Legt einen groben Zeitrahmen fest
Ihr müsst noch kein fixes Hochzeitsdatum festlegen, aber eine grobe Idee, wann die Hochzeit stattfinden soll, hilft:
- Hochzeit nächstes Jahr oder später?
- Sommer-, Herbst- oder Winterhochzeit?
- Standesamt und freie/kirchliche Trauung an getrennten Tagen oder alles an einem Datum?
So bekommt ihr ein Gefühl dafür, wie viel Zeit für die Hochzeitsplanung ist und ihr könnt langsam festlegen, welchem Thema ihr euch wann widmen werdet/könnt.

6. Sprecht frühzeitig über euer Hochzeitsbudget
Auch wenn es unromantisch klingt: Ein ehrliches Gespräch über das Hochzeitsbudget nimmt viel Druck aus der Planung.
Klärt gemeinsam:
- Welches Budget fühlt sich realistisch an?
- Was ist uns besonders wichtig?
- Wo möchten wir investieren, wo bewusst sparen?
Ein klarer Rahmen hilft euch, entspannte Entscheidungen zu treffen, ohne später Kompromisse zu bereuen.
7. Sammelt Inspiration
Pinterest, Instagram & Hochzeitsblogs können inspirierend sein. Sie können aber auch schnell überfordern.
Mein Tipp:
Sammelt Inspiration nicht nach Trends, sondern nach Gefühl:
- Welche Bilder berühren euch?
- Welche Stimmung zieht euch an?
- Was fühlt sich nach eurer Geschichte an?
Hochzeiten von Paaren, die sich an ihrem eigenen Gefühl orientieren und nicht Trends folgen fühlen sich in echt und später auch auf den Fotos immer authentischer an.
Setzt euch ausserdem unbedingt immer einen Zeitrahmen für die Recherche, sodass ihr nicht unnötig im Feed hängen bleibt…
8. Informiert euch, wann ihr wichtige Dienstleister buchen solltet
Ihr müsst direkt nach der Verlobung noch nichts buchen, aber ihr solltet wissen, welche Dienstleister früh gefragt sind.
Dazu gehören meist:
- Hochzeitslocation
- Hochzeitsfotograf:in
- Trauredner:in oder Hochzeitsplaner:in
Gerade beliebte Locations und erfahrene Dienstleister werden häufig ein Jahr im Voraus oder sogar noch früher gebucht. Insbesondere die Sommermonate von Mai bis Oktober an den Samstagen sind sehr beliebte Daten. Nicht selten kommt es vor, dass Paare deshalb ihr Hochzeitsdatum um ein Jahr verschieben, um sich ihr Wunschdatum zu sichern.
9. Lasst Raum für Vorfreude
Hochzeitsplanung darf Freude machen. Lasst euch Zeit für die Planung und stresst euch nicht unnötig. Fragt euch, wie viel Zeit habt ihr realistisch zur Verfügung?
Erlaubt euch dabei unbedingt:
- Pausen von der Planung
- Gespräche, die sich nicht um das Thema Hochzeit drehen
- Momente, wo ihr es einfach geniessen könnt, verlobt zu sein
Diese Leichtigkeit macht einen grossen Unterschied. Eure Vorfreude und Gelassenheit wird man auf den Fotos spüren! Gestresste Paare können ihren Hochzeitstag aus Erfahrung nämlich gar nicht richtig geniessen. Ihr habt zu wenig Zeit oder fühlt euch mit der Hochzeitsplanung überfordert? Engagiert besser eine:n Hochzeitsplaner:in und vertraut auf seine:ihre Expertise, um wieder Freude an dieser besonderen Zeit zu gewinnen.
Ihr sucht nach einem Vorfreude-Kick? Wie wäre es mit einem Verlobungsshooting? Die Fotos lassen sich auch perfekt für die Einladungskarten oder die Hochzeitswebsite nutzen!
10. Vertraut darauf, dass eure Hochzeit nicht perfekt sein muss
Zum Schluss das Wichtigste: Eine Hochzeit muss nicht perfekt sein, um wunderschön zu werden.
Was bleibt, sind:
- Echte Emotionen
- Ehrliche Blicke
- Warme Worte & herzliche Umarmungen der Liebsten
- Kleine, ungeplante Momente
Genau diese Augenblicke machen euren Hochzeitstag einzigartig. Vom Profi fotografisch eingefangen könnt ihr die Emotionen sowie Momente auch Jahre später noch fühlen/erleben . Denn die grosse Kunst des:der Fotograf:in besteht darin, zum richtigen Moment da zu sein und die kostenbaren sowie häufig sehr kurzen Momente für immer einzufangen.


Mein Fazit: Bleibt entspannt und gewinnt zuerst Klarheit darüber, wie ihr euch euren Hochzeitstag vorstellt.
Die Zeit direkt nach der Verlobung ist etwas ganz Besonderes. Startet langsam, setzt Prioritäten, verschafft euch einen Überblickt über die bevorstehenden Aufgaben, geht einen Schritt nach dem anderen und hört auf euer Gefühl. So entsteht ein Hochzeitstag, der sich gut planen lässt UND sich am Ende auch gut anfühlt.
Nun wünsche ich euch ganz viel Freude bei eurer Hochzeitsplanung und es würde mich sehr freuen, wenn ihr beim Thema Hochzeitsfotografie auf meiner Website und auf meinem Blog vorbei schaut. Dort findet ihr jede Menge Informationen und Tipps zur Planung eures Hochzeitstages.